Radiorobbe?

Wer ist eigentlich diese Radiorobbe?
Sie heißt im wirklichen Leben Steffen, wurde in einer unheilvollen Dezembernacht des Jahres 1982 auf die Menschheit losgelassen, wohnt in der Wildnis Brandenburgs, wo sie sich mangels gut funktionierender Augen durchs leben lauscht und tastet. Außerdem findet sie es total blöd, über sich selbst in der dritten Person zu schreiben.

Die Geburt der „Radiorobbe“ beruht auf zweierlei Dingen. Zum einen meine Aktivität in Internetradios und zum anderen ein paar Freunde, die sich hin und wieder mit echten oder erdachten Tiergestalten identifizieren. Die Robbe entstand zunächst aus einer Laune heraus. Spätestens nach einem Tierparkbesuch, wo ich für meine Radiosendungen den Ruf einer Robbe aufgezeichnet habe und erst recht, als ich wenige Monate später eine Plüschrobbe als Studiomaskottchen mein Eigen nennen durfte, war die Radiorobbe als erste und bislang einzige ihrer Art nicht mehr wegzudenken. Planungen für eine Markenanmeldung, Fernsehshows, Filme, Merchandising und sonstige Vermarktung, Gründung einer Stiftung zur Erhaltung verwandter Arten usw. sind bis auf weiteres jedoch nicht abzusehen.

Weitere Worte möchte ich an dieser Stelle über mich gar nicht verlieren. Wer dieses Blog verfolgt weiß, welches Themenspektrum mich bewegt. Dinge privaterer Natur werdet ihr jedoch selten bis gar nicht von mir lesen. Meine Artikel umfassen zwar auch persönliche Meinungen und Gedanken zu den verschiedensten Themen, „humoristische“ Ergüsse und komplizierter Technikkram, mit dem wohl eh nur ich selbst was anfangen kann. Wer aber wissen möchte, welche Kaffeesorte ich am liebsten mag (bin im übrigen Teetrinker), wann ich aufs Klo muss, aufstehe und wann ich mit wem ins Bett gehe (mit meiner Bettdecke, ist mir sonst zu kalt), kann mich entweder privat anschreiben und auf keine Antwort hoffen oder sollte seinen medialen Voyeurismus besser auf Twitter befriedigen. „Verfolgen“ kann man mich da übrigens auch, ihr findet mich unter dem Benutzer schulle4u. Wer aber mehr als 140 Zeichen dummes Gerede von mir braucht, sollte lieber die geballte Ladung Robbenquatsch im Blog mitlesen.

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