Verschlüsselt oder unverschlüsselt?

Ich laufe eine Einkaufsstraße entlang und würde die Produktauslagen betrachten, so ich sie denn sehen könnte. Doch selbst, wenn meine Augen funktionieren würden, könnte ich nichts erkennen, denn jeder Laden, an welchem ich vorbei gehe, hat seine Schaufenster und Eingangstüren mit dicken Brettern vernagelt. Finstere Typen stehen vor den Eingängen und beäugen jeden misstrauisch, der es wagt, sich einem Geschäft zu nähern. Man geht hastig seiner Wege, denn finster sind die Zeiten, in denen wir leben.

Nein, das hier ist nicht der Anfang eines neuen Harry-Potter-Romans, sondern nur meine zugegeben etwas weit hergeholte Vorstellung eines zwangsverschlüsselten Internets. Natürlich sind mir Sinn und Zweck solcher Verschlüsselungen völlig klar. In Zeiten immer neuer Geheimdienstskandale, Datenlecks und sonstiger Unholde möchte man natürlich nicht, dass bestimmte Aktivitäten im Weltnetz allzu leicht nachverfolgbar sind. Doch dass Suchmaschinen, Browser-Hersteller und Provider ihre Nutzer mit Verschlüsselung derart zwangsbeglücken, dass Inhalte mitunter nicht mehr frei zugänglich sein könnten, betrachte ich ein wenig mit Skepsis. Schon jetzt werden bei Google Webseiten herabgestuft, die keine verschlüsselte Verbindung anbieten. Was für Webshops, Banken und ähnliche vertrauliche Dienste noch absolut sinnvoll ist, entzieht sich bei rein auf Information orientierten Webseiten ein wenig meiner Logik. Natürlich ist es in manchen Regionen dieser Welt nicht ganz ungefährlich, Informationen ungeschützt abzurufen, die für uns scheinbar völlig belanglos sind und kaum wert, sie verschlüsseln zu müssen. Doch statt sowohl Inhalte-Anbietern, als auch Nutzern die Wahl zu lassen, wird Verschlüsselung mehr und mehr für das gesamte Internet erzwungen. Mit einem freien Internet hat dies meiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun. Das Bild einer verrammelten Einkaufsstraße ist da eigentlich gar nicht so abwegig.

Wie dem auch sei, die Zeit lässt sich nun mal nicht aufhalten. Und mittlerweile wird es selbst Verschlüsselungsmuffeln wie mir recht leicht gemacht, ihre Webseiten entsprechend nachzurüsten. Gültige Zertifikate sind dank Initiativen wie „Let’s Encrypt“ sogar kostenlos erhältlich, und immer mehr Provider und Software-Hersteller implementieren entsprechende Schnittstellen in ihre Produkte. Da ich ein Interesse daran habe, dass meine bescheidene Ecke des Internets auch weiterhin alle paar Jubeljahre jemand findet, habe ich mich dieses leidigen Themas dann doch mal angenommen.

Seit einigen Tagen sind meine Projekte zumindest teilweise verschlüsselt erreichbar bzw. können optional via HTTPS aufgerufen werden. Das Robbenblog und Robbinär sind automatisch per TLS abrufbar, während der Rest aus technischen Gründen noch nicht zwangsverschlüsselt wird. Hier und da gibt es sicherlich noch Verlinkungen, die auf unverschlüsselte Ziele verweisen, diese werde ich jedoch nicht extra umstellen, sofern es sich nicht um interne Verlinkungen handelt.

Und damit zurück in die Winkelgasse. :)

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Übersetzungsalltag: Das Problem mit den „Likes“

Ich werde zu alt für dieses komische Internet. So komme ich mir jedenfalls derzeit vor. Nachdem Twitter vor einigen Tagen sein Favoriten-System endgültig in ein Gefällt-mir-Herzchen-System umgewandelt hat und damit einen weiteren Schritt hin zu einem Möchtegern-Fratzenbuch mutiert ist, hat auch TWBlue, mein derzeitiger Twitter-Client, diese Veränderung übernommen. Da ich für diesen Client die deutsche Sprachdatei betreue, mussten natürlich auch einige neue Übersetzungen eingepflegt werden. Kein Problem, dachte ich, und machte mich ans Werk.

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Mit der Drahtbürste durchs Blog

Der Sommer flieht mit Höchstgeschwindigkeit, und die hitzebedingte Schreibfaulheit macht bald schon der herbstlichen Trübnis und Antriebslosigkeit Platz. Daher nutze ich besser die Übergangszeit, um mal wieder ein bisschen was für meine winzige Ecke im allumfassenden Weltnetz zu tun. :) Nun ja, ganz so faul war mein Sommer auch wieder nicht, denn es hat sich innerhalb meiner Projekte einiges getan.

Robbinär, mein Blog für computerbezogene Themen, hat jetzt eine eigene Domain. Zwar bin ich dort wie hier nicht unbedingt der aktivste Blogger, trotzdem wollte ich dieses zunächst als Testblog gestartete Projekt ein wenig aufwerten und nicht in einem Unterverzeichnis vergammeln lassen. Da aber die Startseite unter Robbenradio.de im selben Blogsystem wie Robbinär lief, musste nach dem Umzug auf eine eigene Domain eine andere Lösung her. Dank dem Yellow CMS war eine einfache neue Startseite schnell erstellt und tut nun nicht nur als virtuelle Eingangshalle ihren Dienst, sondern hält auch diverse Hintergrundinformationen bereit, die auf statischen Seiten besser aufgehoben sind als in einem Blog.

In diesem Zuge wurden auch einige Informationen aus diesem Blog umgelagert. Das Impressum ist schon eine ganze Weile Bestandteil der Startseite, nun ist auch der Sendeplan dorthin umgezogen. Natürlich hätte ich auch einfach mein Robbenblog als Startseite einrichten können, doch obwohl WordPress mittlerweile auch als CMS eingesetzt werden kann, mag ich die Software mit jedem neuen Update irgendwie ein Stück weniger. Das Dashboard reagiert von Mal zu Mal gefühlt träger und die Überraschungen, wenn mal wieder irgendeine Funktion „Bäumchen wechsle dich“ gespielt hat, bin ich allmählich leid. Daher bleibt dieses Blog was es mit WordPress immer noch am besten tut: ein Blog.

Des Weiteren habe ich im Blog kräftig ausgemistet und rund 80 Beiträge entfernt. Normalerweise bin ich kein Freund von Depublizierungen, aber in diesem Fall konnte ich nicht anders. Es handelt sich um den Inhalt der Kategorie Sendungsnachlese, hier insbesondere die Musiklinks zu meinen alten Frei-wie-der-Wind-Sendungen. Man sollte ja meinen, dass etwas, das einmal im Netz ist, so schnell nicht mehr verschwindet. Beim Durchstöbern alter Musikarchive und einiger dazugehöriger Links stellte sich aber heraus, dass nicht wenige davon nicht nur tot waren, sondern sogar auf völlig andere Webseiten führten, die mit dem Thema Musik so gar nichts zu tun hatten. Und da ich mein Blog nicht zu einer Linkschleuder für Inhalte machen möchte, die am Ende vielleicht sogar fragwürdiger Natur sind, habe ich diese Beiträge kurzerhand gelöscht. Über 80 Beiträge von Hand zu korrigieren war mir dann doch ein wenig zu viel Zeitaufwand. Schade eigentlich, dabei hatte ich die 200 Beiträge doch fast schon angepeilt.
Musiklinks zu meinen Shows gibt es aber auch weiterhin. Für den Indiepoint auf RMNRadio veröffentliche ich sie wöchentlich auf der Sendungsseite und überschreibe sie nach jeder neuen Sendung.

in Sachen Webradio ist momentan noch ein weiteres Projekt in Arbeit, hierfür wird es aber noch einen gesonderten Beitrag geben.

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Ohrwurm 3: Kurzer Erfahrungsbericht mit der dritten Generation des Binaural-Mikrofons

Nachdem mir der Ohrwurm II viele Jahre schon gute Dienste geleistet hat und noch immer im Kabelwald meines Technikschranks bereit hängt, war ich neugierig auf dessen Nachfolger, den im letzten Jahr erschienenen Ohrwurm 3. Und meine Neugier sollte sich auszahlen. Der neue Ohrwurm 3 ist nicht nur anders, er ist auch deutlich besser als sein Vorgänger. Ein kurzer Erfahrungsbericht ohne professionellen Anspruch.

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Buttons, Booms und böse Radios

Das neue Jahr ist schon wieder zwei Monate alt, mein Studio hat ohne Webradio und Ideen für neue Robbentröten recht wenig zu tun und meine Tastatur könnte auch wieder etwas öfter Texte ins System hacken. Zeit also, um sich mal wieder etwas ums Robbenblog zu kümmern und ein paar Updates loszuwerden.

Shariff heißt der Nachfolger der von der Zeitschrift c’t herausgegebenen Social-Media-Buttons. Statt der 2-Klick-Aktivierung setzt dieses System auf eine einfachere Ein-Klick-Variante, die jedoch ebenfalls keine Daten ohne Einwilligung des Nutzers überträgt. Diese neuen Buttons sind mittlerweile auch als WordPress-Plugin verfügbar und laufen seit einigen Wochen im Robbenblog. Drüben bei Robbinär muss ich sie von Hand ins System basteln, worum ich mich irgendwann auch noch kümmern werde.
Des Weiteren habe ich diesem Blog mal ein etwas frischeres Aussehen spendiert, das alte 2010-Theme kann nach 5 Jahren nun doch mal in den Ruhestand gehen. An der Bedienung der Seite sollte sich dadurch aber nichts geändert haben.

Und sonst so?

Derzeit arbeite ich an der Idee eines weitgehend automatisierten Webradios, welches ausschließlich auf gemafreien bzw. alternativ lizensierten Inhalten basiert. Mein Musikarchiv umfasst nach 3 Jahren Sendung zwar einiges an Gratis-Musik, wovon jedoch nur ein geringer Teil auch eindeutig mit einer Creative-Commons-Lizenz gekennzeichnet ist. Der Rest besteht aus legalen Gratis-Downloads von zumeist kleineren Indie-Labels, bei denen es allerdings sehr mühsam ist, die jeweiligen Verbreitungsbedingungen herauszufinden. Denn nur, weil etwas frei verfügbar im Netz angeboten wird, ist man als Musiknutzer damit längst nicht auf der sicheren Seite. Also bleibt die Auswahl an für ein solches Projekt verwendbarer Musik recht überschaubar. Da es außerdem mein Ziel ist, die Musikauswahl auf einem „genießbaren“ Level zu halten, wird die Musiksuche zusätzlich erschwert. Auch wenn die freie Musikwelt mittlerweile sehr viel bunter als früher ist und nicht mehr nur aus nerdigen Elektronikklängen besteht, braucht es für einen komplett auf solcher Musik basierenden Radiosender meiner Meinung nach noch viel mehr massentaugliche Musik. Es wird sich zeigen, ob das „Robbenradio“ irgendwann tatsächlich Realität wird.

Natürlich halte ich auch nach anderen Webradios Ausschau, um vielleicht bald auch wieder eine regelmäßige Live-Sendung gestalten zu können. Einen akzeptablen Ersatz für das kleine, aber feine SLANG Radio zu finden fällt allerdings sehr schwer. Adressen, bei denen ich anklopfen könnte, gäbe es einige und meine Chancen wären sicher nicht die schlechtesten, doch – auch auf die Gefahr hin, jetzt ein wenig überheblich zu klingen – die wenigsten Webradios, die mir bisher in die Ohren gekommen sind, konnte ich mir länger als 5 Minuten antun. „Wenn du willst, dass etwas gut wird, dann mach es selbst.“ Ein gutes Motto, bei all den 0815-Radios da draußen aber vermutlich vergebliche Müh. Ich werde wohl lernen müssen, meine Ansprüche wieder etwas herabzusetzen, wenn mein Mischpult nicht einrosten soll.

Abschließend sei noch kurz die Plattform Audioboom erwähnt, auf der ich auch hin und wieder aktiv gewesen bin. Dort habe ich heute meinen Account gelöscht, da Audioboom die Nutzungsbedingungen auf inakzeptable Weise geändert hat. Bisher war es möglich, Aufnahmen für jedermann zugänglich zu machen, also auch ohne einen Account bei Audioboom. Dies wurde jetzt still und heimlich abgeschaltet und man muss sich auch zum bloßen Anhören der Nutzerposts bei Audioboom registrieren. Lediglich der Podcast-Feed funktioniert noch anonym, was aber vermutlich auch nur eine Frage der Zeit sein wird. Man stelle sich nur mal vor, Youtube würde künftig einen Google-Account zum Anschauen von Videos erzwingen. Das Geschrei wäre sicher groß. Und auch wenn ich bei Audioboom nur alle Jubeljahre mal etwas hochgeladen habe, möchte ich mit der Löschung meines Accounts deutlich meine Abneigung gegen diesen Umgang mit den Nutzern zum Ausdruck bringen.
Alternative Dienste gibt es allerdings kaum. Vielleicht wird es Zeit, die Robbentröte dafür mal wieder etwas mit Inhalt zu befüllen?

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SLANG Radio stellt zum 21.12. den Sendebetrieb ein

Wie seit heute auf der SLANG-Radio-Homepage zu lesen ist, stellen wir zum 21. Dezember 2014 den Sendebetrieb ein. Gründe hierfür gibt es einige, wobei an dieser Stelle nur der Wichtigste genannt sein soll. Da einer der Haupt-Initiatoren des Senders zum Jahresende seine Mitarbeit aufgeben muss, stünden uns ab Januar nur noch unzureichende Mittel für einen reibungslosen und vor allem lohnenswerten Sendebetrieb zur Verfügung. Zwar gab es noch einige überdenkenswerte Ideen, den Sendebetrieb weiterzuführen. Am Ende ist es aber nur allzu verständlich, dass Sascha Lang, Initiator unseres Senders, sich mit seiner Mission, behindertenspezifische Themen in die Öffentlichkeit zu bringen, in andere Richtungen wenden möchte.

Für mich gehen damit mehr als drei Jahre Radioerfahrung vorbei, die ich in einem sehr angenehmen Team ohne allzu große Streitereien verbringen durfte. Als ich im Herbst 2011 zunächst als Comoderator ins Team von SLANG Radio einstieg, war ich noch etwas skeptisch, ob ich als unterhaltungsorientierter Moderator bei einem solchen Projekt überhaupt gut aufgehoben bin. Auch wenn ich natürlich ein Interesse daran habe, dass die Belange behinderter Menschen in die Öffentlichkeit gebracht werden, war ich nie ein „Kämpfer an vorderster Front“. Es gibt andere Menschen, die darin sehr viel talentierter sind und auch viel mehr erreichen können. Doch SLANG Radio bestand ja nicht nur aus Informationssendungen, sondern auch aus Musik, zu der ich schon bald meinen bescheidenen Teil beitragen konnte. „Frei wie der Wind, die „Mr.-Brandy-Show“, der „SLANG Treff“ und zuletzt auch „Rock It!“ waren Sendungen, an denen ich mich beteiligen konnte oder die unter meiner eigenen Redaktion standen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, bei SLANG Radio zu arbeiten. Gern erinnere ich mich an die Berichterstattung zu den paralympischen Spielen 2012 in London zurück, an comoderierte und nicht selten chaotische Sendungen, an unzählige Pannen und Versprecher oder an unsere Teamkonferenzen, in denen so manche Spinnerei entstand und nicht selten ihren Weg ins Programm fand. Wie überall gab es auch bei uns die ein oder andere Krise, von denen aber jede mit einem Team gemeistert werden konnte, das sich bis zuletzt keinen persönlichen Zerwürfnissen hingegeben hat und sich in der Hoffnung auf ein baldiges Wiederhören auf anderen Stationen am Jahresende trennen wird. Wie leicht das Wiederhören – auch für meine Sendungen – jedoch sein wird, muss sich erst noch herausstellen. Doch bis dahin bleibt noch etwas Zeit und viele Stunden Programm, die ich euch natürlich gern liefern werde.
Danach aber heißt es mal wieder: Robbe sucht Radio!

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Neue Podcast-Software für die Robbentröte

Spontane Ideen sind manchmal die produktivsten. Und wenn ich schon derzeit keine Inhalte in meiner konzeptlosen Audio-Rumpelkammer veröffentliche, dann schraube ich eben mal etwas an der verwendeten Software herum. In diesem Fall habe ich sie sogar komplett ausgetauscht und den „Podcast Generator“ eingemottet. Zwar tat die Software ihren Dienst, aber ich wollte einfach mal etwas Neues ausprobieren und suchte ohnehin schon längere Zeit nach einer simpleren Lösung für meinen nur sehr unregelmäßig aktualisierten Podcast.

Zum Einsatz kommt jetzt der Firtz Podcast Publisher. Die Software, deren eigentümlicher Name ein wenig nach einem Zwischending aus Schreibfehler und menschlich-rückwärtiger Lautäußerung klingt, erfüllt meine Bedürfnisse zum Veröffentlichen von Audioinhalten voll und ganz. In Zukunft genügt das Hochladen der Audiodatei und einer Episoden-Konfigurationsdatei, schon ist der Podcast gefüttert. Eine Webseite gibt es unter der alten URL natürlich auch weiterhin, ebenso sollte die alte Feed-Adresse problemlos funktionieren und auf die neue Adresse umleiten. Für eine Software, die ich zuvor nur als fertige Installation gesehen habe und ohne größere Tests aus dem Stand in meine Produktivumgebung übernommen habe, verlief die Migration der alten Feedinhalte sehr reibungslos. Nicht zuletzt dank des Programmautors, dem ich gestern auch gleich ein paar Bugs serviert habe und die noch am gleichen Abend behoben werden konnten. Nun ja, mein Podcast ist eben kein Normalfall und irgendwer musste die Bugs schließlich finden. ;)

Was der Firtz noch so kann, lässt sich auf der Projekt-Homepage näher ergründen. Ich werde ihn auch drüben im Robbinär-Blog kurz vorstellen und in naher bis ferner Zukunft vielleicht sogar mal wieder ein paar Audios veröffentlichen. Da sich auch mit dem Firtz problemlos mehrere Feeds verwalten lassen, wäre auch eine Neuauflage meines Radioarchivs als Podcast denkbar. Aber es wäre nicht der erste große Welteroberungsplan, den ich dann doch wieder nicht in die Tat umsetze. :) Nun ja, zumindest die Archivierung und Katalogisierung meiner alten Tapes ist mittlerweile abgeschlossen.

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Sendeplan überarbeitet

Ab September gibt es bei SLANG Radio wieder einige Änderungen im Programm, obgleich nicht so gravierende wie im Januar. So fällt die Sendung „Made in Germany“ weg, während mit der ein wenig nach Zeitung klingenden „Wochenbeilage“ am Donnerstag eine neue Sendung ins Nachmittagsprogramm aufgenommen wurde. Bei anderen Sendungen werden die Wiederholungstermine leicht verändert oder bekommen personelle Veränderungen.

Meine Sendetermine bleiben unverändert erhalten. Neben „Frei wie der Wind“ am Donnerstag und dem „SLANG Treff“ am Samstag bin ich jedoch in Zukunft auch in der Sendung „Rock It“ zu hören, die jeden Dienstag und in der Wiederholung am Freitag jeweils um 22:00 Uhr ausgestrahlt wird. Diese Sendung wird von einem wechselnden Moderatoren-Team gestaltet, aus dem sich Metin Gemril zurückgezogen hat und ich nun seinen Platz übernehme. Meine Radau-Sendung ist jeden dritten Dienstag im Monat zu hören. Musikalisch orientiere ich mich dabei meistens an den verschiedensten Spielarten des Metal, die bisher eher zu kurz kamen. Mein ohnehin schon fleißiges Musik-Heinzelmännchen Falko, seines Zeichens leidenschaftlicher Metaller, wird mir sicher eine große Hilfe sein. Musikwünsche kann ich jedoch nur im Vorfeld entgegennehmen, da ich „Rock It“ nicht live moderieren werde.

Wer jetzt aber guter Hoffnung ist, dass ich es dafür in „Frei wie der Wind“ nicht mehr so oft krachen lasse, der irrt gewaltig! :D

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Mein letzter Beitrag in diesem Blog

Aber nur für 2013, im kommenden Jahr geht es hier natürlich weiter. :)
Doch statt große Worte über 12 vergangene Monate zu verlieren, deren Ereignisse ich aus persönlicher Sicht eher in die unteren Schubladen meiner Erinnerungen ablegen werde, informiert euch dieser Artikel nur kurz über die anstehende Programmreform bei SLANG Radio, genauer gesagt über meine neuen Sendetermine.

„Frei wie der Wind“ pausiert nach der Ausgabe vom 30. Dezember für eine Woche und rückt im ab dem 6. Januar gültigen Sendeplan vom Montag auf den Donnerstag. Die Sendung löst den „SLANG Treff am Donnerstag“ ab, der ohnehin nur eine Notlösung war, um die Sendeschiene ab 20:00 Uhr nicht unmoderiert zu belassen. An der Sendung selbst wird sich nicht viel verändern, sie wird aber ab sofort live moderiert und nicht mehr vorproduziert sein. Wer sich an den Sendetermin am Montag gewöhnt hat, kann diesen auch weiterhin nutzen, da auf diesem Sendeplatz um 18:00 Uhr nun immer die Wiederholung ausgestrahlt wird. Lediglich die ursprünglichen Wiederholungstermine am Dienstag und Samstag fallen weg.
Alle meine aktuellen Sendetermine findet ihr auch kompakt zusammengefasst auf der Seite Sendeplan.
Der komplette neue Sendeplan von SLANG Radio wird am 5. Januar in der Sendung „Frequenzfieber“ von Metin Gemril und Sascha Lang vorgestellt.

Und sonst?
Auch im heimischen Robben-Universum wird sich bald wieder etwas tun. Das Projekt „Steffens Radioarchiv“ wird einen Neuanfang wagen, so viel sei schon mal verraten. Und damit auch das von mir etwas vernachlässigte WordPress-Blog wenigstens den Anschein erweckt, ich würde mich darum kümmern, gibt es als kleines Extra nun die Möglichkeit, Artikel in einer sehr simplen Druckansicht darzustellen. Diese Ansicht präsentiert die Artikel als reinen Fließtext, wodurch sie sich z. B. auch sehr einfach als Textdokument abspeichern lassen. Verlinkungen gehen dabei jedoch nicht verloren, da sie in der Druckansicht als Fußnote eingefügt werden. Im Text selbst verweisen Ziffern in eckigen Klammern auf die entsprechende Fußnote.

Allen Hörern, Lesern, Social-Media-Stalkern und nicht zu vergessen der fleißigen NSA wünsche ich nun einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge es für uns alle ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr werden.

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